Bei einer Zusammenkunft der Klubpräsidenten der Primera División-Vereine gestern in Madrid stimmten 13 Präsidenten für eine Auszahlung der Fernsehrgelder von 'Mediapro', welche mehreren Vereinen noch Millionenbeiträge schulden.
Sollte Mediapro die ausstehenden Fernsehrgelder nicht bezahlen wird Mediapro in der kommenden Saison von den Primera-Vereinen aus den Stadien ausgeschlossen.
Real Madrid, Barcelona, Levante und Sporting fechteten das Urteil der Präsidentenzusammenkunft an. Sevilla und Atlético führen die 13 Vereine an, welche für die Auszahlung abgestimmt hatten, und bieten Real Madrid und Barcelona die Stirn.
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Real Sociedad wird noch am meisten Fernsehrgeld geschuldet. 13,1 Mio. € fehlen dem Verein. Athletic werden noch 4 Mio. € geschuldet...
Warum fechten ausgerechnet Levante und Sporting das Urteil an? Haben die etwa ihr Geld immer erhalten? Bei Real Madrid und Barcelona wundert mich das natürlich nicht.
Das ist doch eine Dreckigkeit wenn ich mir anschau, wie man beispielsweise Real Sociedad da versucht über den Tisch zu ziehen und dem Verein sein Geld nicht zahlt.. 13,1 Mio Euro ist echt viel..
Irgendwas ist doch immer mit den Fernsehgeldern, hör in Sachen Streitigkeiten in dem Thema auch den Namen Sevillas nicht zum ersten Mal. Auch wenn ich irgendwie nie ganz durch blick bei dem Ganzen.
Präsident del Nido von Sevilla bietet Madrid und Barsa schon seit Jahren Paroli. Ansonsten sind die fehlenden Auszahlungen natürlich wiedermal typisch für den Fußball auf der Halbinsel.
Pay-TV ist wohl wirtschaftlich eine schwierige Sache. Wenn man sich in Deutschland sky anguckt, die schreiben seit Jahren rote Zahlen. Wobei das im Ausland, vor allem England, ja deutlich besser aussehen soll mit entsprechend mehr Kunden.
Unbezahlte Rechnungen sind in Spanien aber wirklich nix Neues